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Pressespiegel

Hier finden Sie, was die Presse über die neue Salzachbrücke bei Fridolfing und über unsere Bürgerinitiative schreibt.



Brückenbau vorerst gestoppt! PDF Drucken E-Mail

Kostenexplosion und Bürgerengagement stoppen Brücke...

Es gab einige Turbulenzen rund um den geplanten Bau der Salzachbrücke. Auch aufgrund der Kostenexplosion und aufgrund unseres massiven Widerstands gegen eine zu teure und eine die Flußauen gefährdende Brücke wurde nun der Bau vorerst gestoppt.
Fürsprecher für Fauna und Flora (Foto: Edmund Halletz)
Die Presse schreibt...

Leserbrief und Stellungnahme zu den Pressemeldungen von Ilse Englmaier am Donnerstag, 5. Januar 2012 11:09 auf gradraus.de:

Dafür, dass das Land Oberösterreich mit ca. 40% am Brückenbau-Projekt beteiligt ist, weiß Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl erstaunlich wenig über die tatsächlichen Gesamtkosten. Als das Programm „Bildung und Infrastruktur“ im Sommer 2005 im Traunsteiner Kreistag beschlossen wurde, belief sich die Kalkulation zur geplanten Salzachbrücke auf 22,4 und nicht auf 15 Millionen Euro. Knapp fünf Jahre später musste das Bauvorhaben bei Kelchham schließlich aufgegeben werden, weil die letzte Kostenschätzung im Januar 2011 mit ca. 42 Millionen Euro den Finanzierungsrahmen endgültig sprengte. Grund für die Kostenexplosion ist vor allem die sagenhaft schlechte Planung, die nicht nur den ungeeigneten Baugrund sondern auch gesetzliche Vorschriften von vorneherein ignorierte, weil man auf die reine Durchsetzbarkeit auf der politischen Ebene vertraute.
Nun soll also die Salzachbrücke an anderer Stelle gebaut werden. Das würde aber zweierlei bedeuten: Zum Einen das Eingeständnis, dass alle bisherigen Ausgaben für das gescheiterte Bauvorhaben bei Kelchham reine Verschwendung waren.
Zum Anderen müsste mit der Brückenplanung noch einmal ganz von vorne begonnen werden, da 2004 nur der Korridor bei Kelchham raumgeordnet wurde. Folglich ist für einen neuen Standort erst einmal wieder ein Raumordnungsverfahren einzuleiten, und das dauert bekanntlich Jahre. Bis es soweit ist, wird Hermann Steinmaßl nicht mehr Landrat sein und ob sein Nachfolger gewillt ist so viel Geld in ein Denkmal für den Vorgänger zu stecken darf bezweifelt werden.
Zudem gelten auch für jeden anderen Standort im Tittmoninger Becken nahezu die selben bautechnischen Gegebenheiten: wegen der hohen Qualität des FFH-Gebietes muss die Brücke grundsätzlich auf mindestens zehn Meter Höhe aufgeständert werden und die Dicke des Seetons beträgt gemäß des geologischen Längsschnittes aus der Wasserwirtschaftlichen Rahmenuntersuchung (WRS) überall mindestens vierzig Meter, so dass für einen Brückenbau generell eine sehr kostspielige Tiefgründung erforderlich wird. Überdies kann an keinem Standort im Tittmoninger Becken der für die Bauerlaubnis gesetzlich zwingend erforderliche Nachweis der Unentbehrlichkeit einer neuen Brücke für die Region Südostoberbayern erbracht werden.
Insofern hat Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl mit seinem Dementi vor allem Eines bestätigt: den Willen, ganz bewusst erneut Steuergelder an ein Bauprojekt zu verschwenden, bei dem jetzt schon klar ist, dass es ebenfalls am ungeeigneten Baugrund, am Geldmangel und an den rechtlichen Vorschriften scheitern wird.
(Dieser Leserbrief erschien auch in der SOR am 31.12.2011)

 

 
Weicher Untergrund lässt Kosten für Salzachbrücke mehr als verdoppeln PDF Drucken E-Mail

Landrat Steinmaßl und Stellvertreterhauptmann Hiesl aus Oberösterreich halten trotz des schlechten Untergrunds daran fest, die Brücke  zu bauen. „Unverantwortlich“ meint Sepp Frech von ‘Vernunft statt Salzachbrücke’.

Die sieben Pfahlbohrköpfe der 27 m langen Probepfähle ragen noch heraus. Schlamm und Matsch (Seeton) wurde gefördert. Der Untergrund ist labil. Offenbar ist den Herren nicht bewusst, dass sie mit dem sturen Festhalten an der Brücke in Fridolfing den Protest der Bevölkerung geradezu herausfordern. Die Kosten sind jetzt schon um das Doppelte gestiegen und es ist keineswegs sicher, ob überhaupt gebaut wird. Denn Steinmaßl und Hiesl geben an, in weiteren Gesprächen nach wirtschaftlicheren Lösungen suchen zu wollen. Für unverzichtbar erklären beide Entscheidungsträger den Bau der Brücke für die anliegenden vier Gemeinden, Stadt Tittmoning (6100 EW) , Fridolfing (4200 EW) St.Pantaleon ( 3100 EW) und Ostermiething (3200 EW) und behaupten in ihrer gemeinsamen Presseerklärung vom 22.10.10, dass diese Gemeinden rund 30.000 Einwohner hätten, was schlichtweg falsch ist.

Die Kosten haben sich verdoppelt:
Inzwischen haben sich die Kosten innerhalb von fünf Jahren von 22,5 Millionen auf 40 Millionen fast verdoppelt. Allein dieser Tatbestand offenbart einen unverantwortlichen Umgang mit unseren Steuergeldern und den zu erwartenden Kosten. Schließlich haben die Kreisräte im Gesamtpaket „Bildung und Infrastruktur“, dass der Landrat bei jeder Gelegenheit lobend hervorhebt, im guten Glauben zugestimmt unter der Voraussetzung, dass der Landkreis nur zwei bis drei Millionen Kosten zu tragen hätte. Ein Irrtum, wie sich nun herausstellt. Da aber rechtmäßig für den Bau mit damaliger CSU- und SPD-Mehrheit abgestimmt wurde, gilt diese Entscheidung offenbar für alle Zeiten.

Keine verbindliche Förderzusage der Regierung
Dabei gibt es nach wie vor keine verbindliche Förderungszusage zu den Kosten weder von der EU noch von der bayerischen Regierung, wie die Antwort der Regierung auf die Landtagsanfrage von Sepp Daxenberger zur geplanten Brücke bestätigt. Sepp Frech bringt es auf den Punkt: “Das Einzige, das Landrat Hermann Steinmaßl zur Finanzierung des Bauvorhabens bisher vorweisen kann, ist eine Zusage vom damaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein, aber dieser ist ja längst Geschichte.“

(Auszug aus: www.gradraus.de ; den gesamten Text finden Sie auf www.gradraus.de - sehr lesenswert!)

 

 
Wir trauern um unser Mitglied Sepp Daxenberger PDF Drucken E-Mail

Wir trauern um Sepp Daxenberger (10.04.1962-18.08.2010).

Servus Sepp!
Wir sind unendlich traurig! Du gabst uns eine Stimme und warst und bleibst für uns ein Vorbild. Du warst Mitstreiter, Vereinsgründer und Berater. Bis zuletzt hast du für Demokratie und die Bürgerinitiativen gekämpft. Fieber, Schmerz und körperliche Schwäche haben dich nicht davon abhalten können, den Bürgern durch deine brillianten Reden Mut zu machen, weiter zu kämpfen. Für Dein Engagement  sind wir dir dankbar und es wird weiter in uns  wirken. Unser Mitgefühl gilt deinen Kindern und Angehörigen.

Die Mitglieder des Vereins Vernunft statt Salzachbrücke e.V.

Hier können Sie einen letzten Gruß im Kondolenzbuch der Grünen verfassen

 
Treffen der Bürgerinitiativen am 19.08.2010 in Trostberg PDF Drucken E-Mail

Die Bürgerinitiativen zum Schutz unserer schönen Landschaft vernetzen sich.

Das Treffen zwischen den Bürgerinitiativen "Vernunft statt Salzsachbrücke e.V." (VSS) und Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA) am Donnerstag, den 19.08.2010 um 19.30 Uhr im Hotel Pfaubräu in Trostberg brachte Einigung der Bürgerinitiativen gegen die Verkehrsdrehscheibe in unserer Region.

Hier ist der komplette Artikel, gesehen auf Chiemgau Online als PDF-Datei
 

 
Probebohrungen: Ende August 2010 voraussichtlich erste Ergebnisse PDF Drucken E-Mail

Wird die neue Brücke im Schlamm versinken?
Der Untergrund scheint für die geplante Brücke nicht geeignet zu sein. 

Damit die Salzachbrücke auch wirklich sicher steht, sollen Bodenuntersuchungen stattfinden. Diese sollen zeigen, welches Fundament gebaut werden muss. Bislang wird wohl lediglich Wasser und Schlamm zutage gefördert. Der Untergrund scheint sehr instabil zu sein. Dies könnte die Kosten nochmals kräftig in die Höhe schnellen lassen. Genaue Ergebnisse gibt es wohl Ende August, was im unten stehenden Artikel zu lsen ist.

Pressemitteilung des Landratsamtes im Juli 2010 (gelesen auf www.chiemgau24.de)
Zu den genauen Vorbereitungen für die Salzachbrücke im nördlichen Rupertiwinkl gehört neben den Verkehrsuntersuchungen und den naturschutzfachlichen Erhebungen auch die genaue Kenntnis des Untergrundes. Der Untergrund besteht wie viele Bereiche im Salzachtal und Voralpenland aus Seeton und Kiesschichten. Bodenuntersuchungen sollen zeigen, ob man die Brücke mit flachen, im Fachjargon „schwimmenden“ Gründungen auf den Kiesschichten und dem Seeton errichten kann oder ob Tiefgründungen erforderlich sind. Um festzustellen, wie groß die schwimmenden Fundamente zu dimensionieren sind, gehen allen weiteren Planungen so genannte Pfahlprobebohrungen voraus.
In den vergangenen Wochen war hierzu bereits die Fa. Fredrich Spezialtiefbau aus Bremerhaven vor Ort tätig. Die Firma befasst sich seit Jahrzehnten mit solchen Bodenuntersuchungen. Zunächst wurden Probepfähle hergestellt. Es zeigte sich, dass dieses Verfahren trotz bisher guter Erfahrungen in vergleichbaren Böden hier nicht eingesetzt werden kann. Aufgrund bei der Herstellung der Probepfähle gewonnenen Erkenntnisse und um ein optimales Gründungssystem für die neue Brücke zu finden, entschied der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 30. Juni 2010 über die Vergabe eines alternativ zu untersuchenden Verfahrens zur schwimmenden Gründung, zur Herstellung von Teilverdrängungspfählen.
Die Teilverdrängungspfähle werden wiederum durch die Firma Fredrich ausgeführt. Das Rammgerät wird in den nächsten Tagen auf das System umgebaut und die Arbeiten dann fortgesetzt. Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern. Mit den Ergebnissen der Auswertung ist für Ende August zu rechnen.

 Der Artikel von Chiemgau24 als PDF-Datei
 Der Artikel in der Südostbayerischen Rundschau als PDF-Datei

 



 

 
22.07.2010 - Salzachbrücke Thema im BR bei "Jetzt red i" PDF Drucken E-Mail

Waging am See, 22. Juli 2010:
Bei der Sendung des Bayerischen Fernsehens „Jetzt red I – Europa“ kam auch das Thema Salzachbrücke bei Fridolfing zur Sprache. Die Salzachbrücke ist wohl das umstrittenste Straßenbauprojekt in der Region. Landrat Steinmaßl, der selbst am Standort in Fridolfing wohnt, wünscht sich diese Brücke als regionale Brücke zwischen jeweils zwei kleinen Orten auf der bayerischen und auf der oberösterreichischen Seite in einem relativ dünn besiedelten Gebiet beiderseits der Salzach.

Die geplante und sehr umstrittene Salzachbrücke bei Fridolfing war Thema bei Jetzt red i (BR 22.07.2010)

Allerdings besteht in Tittmoning bereits eine Brücke, nicht jedoch 8 km flussaufwärts in Fridolfing. Weiter führte der Landrat an, dass der Rupertiwinkel auf bayerischer Seite vor 200 Jahren vom Erzbistum Salzburg abgetrennt wurde und dass durch diese Brücke das Wiederzusammenwachsen der Region ermöglicht werden solle.

Georg Huber kritisiert Brückenbau (aus www.gradraus.de)Georg Huber kritisierte die 35 Mill. Euro für die Brücke.
 
Georg Huber, Kreisrat und Gemeinderat von Waging monierte zwei Punkte: erstens die enormen Kosten von inzwischen 35 Millionen Euro nur für eine regionale Brücke und zweitens, dass sie durch ein äußerst sensibles FFH-Gebiet an der Salzach führt, für das eine Ausnahmegenehmigung sehr fraglich erscheine.

Für den Moderator Tilmann Schöberl stellte sich die Frage, ob man tatsächlich diese aufwändige Brücke, die dann auch für den Schwerverkehr gedacht ist, wirklich brauche.

Europaabgeordnete Angelika Niebler (CSU) bekräftigte, dass grundsätzlich in einem FFH-Gebiet nicht gebaut werden könne und es eines sehr gründlichen Abwägens bedarf und dass nur unter großen kostenaufwändigen Auflagen gebaut werden dürfe und verwies wohl auf die A 44 in Hessen. (Anmerkung der Redaktion: Diese Autobahn wurde zur teuersten Autobahn in ganz Europa wegen der gewaltigen Naturschutzauflagen: 22 Mill. € / Kilometer!)

Maria Noichl widersprach dem Landrat (aus www.gradraus.de)Maria Noichl, Landtagsabgeordnete, widersprach dem Landrat unter großem Beifall der Zuschauer

Maria Noichl, Landtagsabgeordnete (SPD) erhielt die größte Zustimmung durch anhaltenden Applaus, die dem Landrat nicht Recht gab in seiner Einschätzung, dass die Brücke nur von regionaler Bedeutung sei. „Das wird eine Brücke, die in hohem Maße Verkehr anzieht.“ Sie wird den Verkehr nicht nur durch das sensible FFH-Gebiet führen, sondern auch in das wichtige touristische Gebiet. „ Diese Brücke wird eine Schleuse aufmachen als Abstecher rund um Salzburg herum ohne Bemautung für den Schwerverkehr.“ Noichl zeigte kein Verständnis für die Lokalpolitiker, die so etwas wollen.

Diesen Artikel und vieles mehr finden Sie auf www.gradraus.de

 
Finanzierung der Brücke durch den Freistaat ist nicht sicher PDF Drucken E-Mail

Fridolfing, 09.07.2010
Aus der Antwort auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Sepp Daxenberger zum Thema
"Salzachbrücke bei Fridolfing" geht hervor, dass die Förderung durch den Freistaat bislang erst
beantragt wurde. Die Finanzierung scheint unsicher...

Lesen Sie mehr im Online-Artikel von Chiemgau24.

 
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