XOPQBNMKK
Aktionen und Termine
Hier finden Sie aktuelle Aktionen und wichtige Termine

Demo am Freitag, 1. März 2013 um 9 Uhr vor dem Landratsamt Traunstein PDF Drucken E-Mail

Demonstration gegen die Salzachbrücke am Freitag, 1. März 2013 um 9 Uhr vor dem Landratsamt!

Hintergrund: 

Im Landratsamt Traunstein sollen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden:
Weitere 300 000 Euro für weitere "Untersuchungen" stehen im Investitionsplan für 2014.
Noch vor Ausscheiden von Landrat Steinmaßl im Frühjahr 2014 soll das Planfeststellungverfahren eingeleitet werden.
Am besten soll schon ab 2014 gebaut werden.

Salzachbrücke 21

Am kommenden Freitag, 1. März soll dieser  Investitionsplan vom ganzen Kreisrat (70 Mitglieder) verabschiedet werden.

Kein Kreisrat soll sagen können, das habe er nicht gewusst! 
Wir sagen es Ihnen alle in einem weiteren Brief, was die Brücke für Unzulänglichkeiten hat und welche Folgen auf die Bevölkerung zu kommen und dass die Brücke völlig überteuert ist, wegen dem bis zu 72 Meter tiefen Seeton und welche Risiken damit verbunden sind.

Dieses Projekt trägt inzwischen die Bezeichnung  SALZACHBRÜCKE 21, weil es genauso unsinnig und auch fehlgeplant ist, wie Stuttgart 21.
Schade nur, dass die CSU und SPD bis jetzt noch mithilfe von Fraktionszwang die Mehrheit hat. Alle anderen stimmen nämlich dagegen!
Aber je mehr wir die Brücke öffentlich in Zweifel ziehen, desto unsicherer werden die Befürworter.

Damit wir mit unseren Argumenten und unserem Brief nicht im Papierkorb der Presse verschwinden,
veranstalten wir am Freitag, 1. März,  pünktlich von 9 Uhr bis 9.30 Uhr eine Demonstration mit Transparenten, verteilen Flugblätter und fordern die Kreisräte auf, den Brückenplänen nicht zuzustimmen.

Und deshalb - falls Sie Zeit haben - kommen sie bitte diese halbe Stunde in den Innenhof vom Landratsamt. Wenn Sie wollen können Sie dann der öffentlichen Sitzung ab 9.30 Uhr beisitzen.(Papst-Benedikt-XIV.-Platz, Innenhof des Landratsamts in Traunstein)

Den Inhalt des ersten Briefes an die Mitglieder des Haushaltsausschusses und den Bericht über die Sitzung des Vereins Vernunft statt Salzachbrücke vom 16.2.2013 finden Sie aktuell auf www.gradraus.de.

Liebe Grüße

Sepp Frech,  1. Vorsitzende von Vernunft statt Salzachbrücke e. V. 

 
Einladung zur Jahreshauptversammlung am Samstag, 16.02.2013 PDF Drucken E-Mail

Einladung zur Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative

Landrat Hermann Steinmaßl hält immer noch an dem Bau der Salzachbrücke fest - trotz unserer berechtigten Einwände (schlechte Bodenbeschaffenheit; Naturschutzgebiet; hohe Kosten; Schwerverkehrszunahme usw.). Wir dürfen daher nicht locker lassen und bringen uns weiterhin konstruktiv ein.

Wir laden alle InteressentInnen zur Jahreshauptversammlung ein!
Neben den üblichen Formalitäten gibt es natürlich jede Menge aktueller Infos zum derzeitigen Stand der Salzachbrücke, sowie einen kurzen Ausblick über die Aktivitäten 2013.

Datum:  Samstag, 16.02.2013  Ort: Gasthof Raab, Götzing, Bahnhofstraße 36, 83413 Fridolfing
Beginn: 19:30 Uhr   Einlass ab 19.00 Uhr
 

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Eröffnung durch den Vorstand
2. Feststellung der ordentliche. Einberufung und Beschlussfähigkeit
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Berichte der Spartenführer über das Jahr 2012
6. Bericht des Vorstandes
7. Bericht von Kasse und Buchhaltung
8. Bericht der Rechnungsprüfer für das Jahr 2012
9. Genehmigung des Jahresabschlusses 2012
10. Haushaltsvorschlag 2013 und Genehmigung
11. Wahl oder Bestätigung der Vorstandschaft
12. Aktuelles zur Salzachbrücke
13. Aktivitäten in 2013
14. Sonstiges

  Sepp Frech, 1. Vorssitzender       Fridolfing, 29. Jan 2013

 
Kommt die Salzachbrücke "über das Hintertürchen Fließwasserkraftwerk"? PDF Drucken E-Mail

Darf man in einem FFH- und Natura2000-Gebiet ein Wasserkraftwerk errichten?
Wird dieses Wasserkraftwerk die Basis für eine Salzachbrücke? Derzeit wird viel diskutiert. Sepp Frech stellt klar...

Die vielgescholtenen FFH- und Natura-2000-Richtlinien sind geltendes und übergeordnetes EU-Recht, und damit für alle bindend (übrigens lange schon beschlossen mit den deutlichen Mehrheiten der großen Volksparteien). Im Grundsatz sind daher jegliche Bauvorhaben in einem FFH-/Natura-2000-Gebiet nicht zulässig – eine Ausnahme gibt es nur in einem äußerst engen Umweltverträglichkeitsrahmen, der bei dem andiskutierten Fließkraftwerk nicht erfüllbar ist. Dasselbe wurde ja gerade bei dem – inzwischen wohl nicht mehr zu realisierenden – Brückenbauwerk in Fridolfing-Kelchham klargestellt. Mehr als € 1,2 Mio Planungskosten wurden buchstäblich in den Salzachsand gesetzt, nur weil einige Politiker und Planer das unbedingt durchsetzen wollten. Ähnliches gilt für das inzwischen ebenfalls aus denselben Gründen gescheiterte Brückenbauvorhaben in Triebenbach bei Laufen.

Die Salzach - ein wildes Juwel
Nun zu einer wirklichen Vision: Die Salzachauen und die Salzach sollten zu liebenswerten, landschaftlich aufgewerteten und naturnahen Freizeit- und Erholungsflächen entwickelt werden, mit einem hohen touristischen Wert weit in die Zukunft hinein, mit dem Grundsatz: Natur - Erholen - Erleben - Erhalten. Wer so ein Beispiel anschauen möchte, dem seinen die Isar und die Isarauen zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen bestens empfohlen. Dazu wurde bei uns bereits in den 90-er Jahren das Raumordnungsverfahren Sanierung Untere Salzach eingeleitet (im sog. Dialogverfahren). Das war ziemlich weit gediehen, und stand kurz vor dem Abschluss – auch für das Tittmoninger Becken. Das wird jetzt gestört durch die neue Variante Fließkraftwerk (sprich energetische Nutzung). Einmal abgesehen davon, dass dieses Vorhaben aus den vorgenannten Gründen rechtlich derzeit kaum Aussicht auf eine Genehmigung hat, blockiert das auch noch das vorerwähnte Raumordnungsverfahren (Renaturierung der Salzach) für sehr lange Zeit, wenn es dies nicht sogar ganz verhindert. Also demokratisch bleiben oder werden, und wenn schon, dann diesen Komplex Fließkraftwerk abkoppeln, und in einem gesonderten Raumordnungs-/Planfestellungsverfahren abhandeln, weil die geltende Rechtslage entgegensteht, und weil deutlicher Widerstand jetzt schon absehbar ist. Im Übrigen hat bereits 1978 der Bayer. Landtag (mit dem Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, von dem ich politisch und persönlich nicht sehr viel halte) das Raumordnungsverfahren für die geplanten Salzachstaustufen ganz klar abgelehnt, mit der erstaunlichen (und heute noch aktuellen) Begründung – Zitat: „wegen der besonderen Bedeutung der Salzach als der letzte noch nicht für Energiezwecke verbaute Bayerische Voralpenfluss für Naturhaushalt, Landschaftsbildung und Erholung“. Generell ist weiter ungezügeltes Zubetonieren von wertvollen landwirtschaftlichen (auch forst- und wasserwirtschaftlichen) Nutzflächen abzulehnen, weil diese Flächen zur ortsnahen Zukunftssicherung noch dringend gebraucht werden, und nicht mehr ersetzbar sind. Das ist nachhaltig und zukunftsfähig. Wir wollen nicht umgeben sein von groß angelegten Gewerbegebieten, von überdimensionierten Güterterminals, von 8-spurig ausgebauten Autobahnen und von 4-spurig ausgebauten Bundes(schnell)strassen. Dagegen sprechen ohnehin die Umstände, dass das bestehende Straßennetz kaum mehr erhalten werden kann, und der feststehende demographische Wandel in nächster Zukunft (wir alle werden in Deutschland wesentlich weniger Einwohner – das steht inzwischen fest).


Und zur angesprochenen Energiewende: Der Umstieg auf erneuerbare Energien (Ausstieg aus der Atomkraft und weg von den fossilen Energieträgern) ist sehr zu begrüßen, aber machen wir uns nichts vor, das kam nur zustande als fauler Kompromiss der Regierung Merkel – ohne die Atomkatastrophe von  ukushima wäre da rein gar nichts passiert. Es passiert aber auch nach mehr als einem Jahr in dieser Hinsicht herzlich wenig. Ein ernsthafter und  laubwürdiger Wille zum Ausstieg/Umstieg ist schwer erkennbar und bisher wenig effizient umgesetzt worden. Jedenfalls sollten allem voran alle erdenklichen Stromeinsparpotentiale bei allen Verbrauchern (alle privaten Haushalte, Kommunen, gewerbliche und Großverbraucher) genutzt werden, und außerdem die bestehenden Energieressourcen optimiert bzw. reaktiviert werden – in Bayern sollten das optimierte bestehende Wasserkraftanlagen sein – außerdem denke ich da an die vielen in den 60-er und 70-er Jahren stillgelegten Kleinwasserkraftwerke und an die vorhandenen zahlreichen Staustufen. Wir dürfen uns aber alle nichts vormachen, dass eine klare, alles umfassende Entscheidung getroffen werden muss.

Fazit: Erneuerbare Energien nur im Einklang mit der Natur.

Josef Frech, Fridolfing
(seit 16 Jahren Gemeinderat der Grünen in Fridolfing und Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke e. V.“)
       

 
Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr (11.03.2012) PDF Drucken E-Mail

Kostenlose Info-Veranstaltung der Bürgerallianz Grenzenlos "Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr" am 11. März 2012
Genauere Infos zur Veranstaltung folgen, sobald die Feinplanung hierzu abgeschlossen ist!

Seit über einem Jahr besteht nun das Netzwerk "Bürgerallianz Grenzenlos" und es geht weiter. In Trostberg wird nun am 11. März 2012 im Postsaal eine umfassende Infoveranstaltung in Form einer Podiumsdiskussion stattfinden unter dem Titel   "Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr".  Bekannte Persönlichkeiten werden auf dem Podium sitzen und über dieses noch recht neue Thema referieren und wir hoffen, dass es eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum geben wird.

Immer breiterer Straßenausbau für immer mehr Verkehr kann und darf nicht das Ziel einer zukünftigen Verkehrspolitik sein. Ein Umdenken zu einer umwelt- und klimafreundlichen Mobilität sollte in das Bewusstsein der Bürger und Politiker eindringen. Dies in Beziehung zu setzen mit konkreten Planungen ist ein erklärtes Ziel von Bürgerallianz Grenzenlos. Es geht nicht um generelle Verhinderung, sondern um das rechte Maß und die Nachhaltigkeit.

Das wirtschaftliche Wachstum wird noch immer als ein absoluter Wert gesehen, selbst dann, wenn es nur durch weitere Staatsverschuldung aufrecht erhalten werden kann. Die Einsicht, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen und trotzdem seit Jahrmillionen Bestand haben, sollte für unser Handeln ein Symbol sein für einsichtsvolle Begrenzung.
(Verfasser: Ulrich Kühn; www.gradraus.de)

 
Wir wünschen ein glückliches 2012! PDF Drucken E-Mail

Wir wünschen allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2012! 

Wir wünschen allen ein glückliches 2012! Wintereichen - Foto: Edmund Halletz
Erfolg hatten wir noch zum Schluss des Jahres. Es gab einen "Schlagabtausch" zwischen unserem Verein und dem oberösterreichischen Landeshauptmannstellvertreter Franz Hiesl mit dem Ergebnis, dass es ziemlich sicher ist, dass in Kelchham bei Fridolfing die Salzachbrücke nicht gebaut wird!

Wie es dazu kam?  Die Vorabveröffentlichung des Berichtes über die Jahreshauptversammlung löste bei der Südostbayerischen Rundschau ein sofortiges Nachfragen beim österreichischen Landeshauptmannstellvertreters Franz Hiesl aus, weil unser Vorsitzender Sepp Frech darin behauptete, dass der Brückenbau an diesem Ort in Kelchham gestoppt sei. Dabei stellte Franz Hiesl heraus, dass am Standort Kelchham nicht gebaut werde und dass man eben nach einer kostengünstigeren Brücke Ausschau halte.

Wir müssen daher weiterhin gemeinsam nach einer umweltschonenden und auch kostengünstigen Alternative suchen. Vorschläge sind jederzeit willkommen! Unsere schöne Heimat ist es wert. Es sollte nur die für die Bürger bezahlbare und umweltschonende Lösung eine Chance bekommen! Wir bleiben weiterhin am Thema dran! 

 

 
Jahresversammlung 2011 PDF Drucken E-Mail

Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative am 29.11.2011
"Salzachbrücke in Fridolfing gestoppt, trotzdem Wachsamkeit geboten"

Fridolfing.  Knapp zwei Jahre nach Gründung des Vereins „Vernunft statt Salzachbrücke“ trafen sich die Mitglieder kürzlich zur 2. ordentlichen Jahreshauptversammlung um satzungsgemäß einen neuen Vorstand zu wählen und über den Stand des Vorhabens zu informieren. 1. Vorstand Sepp Frech begrüßte die zahlreichen Mitglieder – der Verein zählt inzwischen 480 Mitglieder – und konnte erleichtert berichten, dass momentan der Bau der Salzachbrücke gestoppt sei. Insbesondere sei dies auch dem Umstand zu verdanken, dass das Land OÖ aus Kostengründen von diesem Projekt Abstand genommen habe, da die Kosten aufgrund der Ergebnisse der Bodenuntersuchungen für die Brücke ins Uferlose steigen würden. Daher habe auch der Landkreis Traunstein das Vorhaben gestoppt. „Der Umstand“, so Frech, „dass genau an der Stelle, wo ursprünglich die Pfeiler der Brücke geplant waren, eine Sohlrampe entstehen und darauf ein Fließwasserkraftwerk gebaut erden soll, erfordert auch weiterhin unsere Wachsamkeit, um auf keinen Fall zu übersehen, dass über die Hintertür vielleicht im Verbund mit dieser Maßnahme eventuell doch noch an dieser Stelle die Brücke gebaut werden könnte.“  Der Verein habe also auch in Zukunft noch Arbeit und seine Berechtigung.
v. links:  Stefan Kraller, Sepp Frech, Regina Armstorfer und Stefan Obermayer  Foto: Ulrich Kühn

v. links:  Stefan Kraller, Sepp Frech, Regina Armstorfer und Stefan Obermayer  Foto: Ulrich Kühn

Anschließend legte Kassenwart Stefan Obermayer seinen Kassenbericht vor. Die Rechnungsprüfer Hannes Obermayer und Stephan Obermayer bescheinigten dem Kassier korrekte Kassenführung und er wurde von den Anwesenden entlastet. Bei der anschließenden Wahl des Vorstandes und der Beisitzer wurde der alte Vorstand samt Beisitzer einstimmig wiedergewählt: 1. Vorstand, Sepp Frech, 2. Vorstand, Stefan Kraller, Kassenwart,  Stefan Obermayer, Schriftführerin, Regina Armstorfer, Beisitzer: Dr. Jakob Wagner, Dipl. Biologin Ilse Englmaier, Sofia Erler, Josef Schild, Hannes Obermayer. Rechnungsprüfer wurden wieder Stephan Obermayer und Hannes Obermayer. Sepp Frech bedankte sich im Namen des gesamten Vorstandes für das entgegengebrachte Vertrauen und bat um genauso engagierte Unterstützung, sollte es noch einmal nötig werden.
Im weiteren Verlauf des Abends berichtete Frech auch über Neuigkeiten der anderen möglichen Salzachbrückenstandorte bei Laufen. Dabei wies er darauf hin, dass in Triebenbach genau die gleiche Problemstellung vorliege, wie in Kelchham: instabile Seetonschichten und ein großes FFH-Gebiet. Durch ein Gutachten, das die Stadt Laufen in Auftrag gegeben hat, soll herausgefunden werden, ob nördlich oder direkt bei Laufen der bessere Standort für eine Brücke sich befände. Jakob Wagner sieht einen gravierenden Unterschied im Bereich Laufen, weil die Innenstadt von Laufen dringendst entlastet werden sollte.

Keine Klarheit besteht über die bereits entstandenen Planungskosten für die Salzachbrücke bei Fridolfing. Gemunkelt wird, dass der Steuerzahler drent und herent mehr als 800.000 Euro berappen müsse für ein Bauwerk, das nicht gebaut werden wird. Auf Vorschlag von Ilse Englmaier wird der Vorstand den Kreistag Traunstein befragen, wie viel Kosten für dieses Projekt seit 2000 entstanden sind und wie viel das Land OÖ, die Gemeinden Tittmoning und Fridolfing davon zu tragen haben.
Das Thema einer anschließenden Powerpoint-Präsentation von Ulrich Kühn lautete: „Verkehrsvermeidung durch nachhaltige Mobilität.“ Ein immer mehr an breiteren Straßen, Brücken und Tunneln und immer mehr Verkehr könne und dürfe nicht das Ziel einer zukünftigen Verkehrpolitik sein, zumal die Bevölkerung immer älter wird, der Anstieg der Einwohnerzahlen rapide abnimmt und es schließlich zu einer einschneidenden Bevölkerungsschrumpfung kommen wird. Außerdem müsse man sich vergegenwärtigen, dass 73 % des CO2 Ausstoßes in Deutschland allein durch den Verkehr auf der Straße entstünden. In Verantwortung für die nachfolgenden Generationen müssen neue Leitziele ins Bewusstsein der Bevölkerung und der Politiker gebracht werden: Möglichkeiten der Verkehrsvermeidung durch attraktive Gestaltung des Personennahverkehrs und umweltbewusstes Fahrverhalten, Frachtverlagerung auf die Schiene, bestandsorientierter Straßenausbau, leistungsabhängige LKW-Maut ab 3,5 t und zwar auf allen Straßen. Die Mautmehreinnahmen müssten überwiegend für den Ausbau der Schiene und für den ÖPNV verwendet werden und für den Erhalt der Straßen. Das „Weiter so“ müsse gründlich überdacht werden. Diese genannten Zielsetzungen würden von der Schweiz bereits seit dem Jahre 2001 mit großem Erfolg und für ganz Europa beispielhaft praktiziert, so Kühn.
 
Ilse Englmaier berichtete über den Stand und die Notwendigkeit der Sanierung der unteren Salzach. Sichtlich erfreut konnte Frech die Vorsitzenden von der Bürgerinitiative „Obinger Weg“, Frau Cornelia Leupold und vom Umweltverband Alztal und Umgebung (UVA), Gisa Pauli und Reinhold Schopf vom IGGW Trostberg begrüßen. Frau Pauli gab bekannt, dass der UVA erfolgreich eine Klage mit aufschiebender Wirkung gegen den Planfeststellungsbescheid des Baus des Aubergtunnels in Altenmakt beim Verwaltungsgericht eingereicht hat. „Im planerischen Vordergrund stehe neben der Ortsumfahrung ein „Masterplan“, der besagt, dass unsere einmalig schöne Region zur Transitregion für den Schwerverkehr ausgebaut werden solle mit allen negativen Folgen für Landschaft, Umwelt und Bevölkerung. Das habe Herr Steinmaßl als Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes Südostbayern mehrmals zum Ausdruck gebracht und könne auch im Internet nachgelesen werden“, meinte Pauli. Der UVA und die genannten BIs und auch der Verein „Vernunft statt Salzachbrücke“ unterstützen sich durch wechselseitige Mitgliedschaften und regen Informationsaustausch. Sie alle sind im überregionalen Netzwerk „Bürgerallianz Grenzenlos“ mit 21 Verbänden und Initiativen integriert, das Niederbayern, Südostbayern, Oberösterreich, Salzburg und das Salzkammergut umfasst. Zum Schluss bedankte sich Sepp Frech und bat um zahlreiches Erscheinen bei der  Großveranstaltung von „Bürgerallianz Grenzenlos“ im Postsaal in Trostberg am 11. März 2012 mit dem Thema: Mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr.

 
Wird eine Alternative zur Brücke gesucht? PDF Drucken E-Mail

Wie ist der aktuelle Stand des Projektes Salzachbrücke bei Fridolfing im Februar 2011?

Die Planungen sind weit fortgeschritten. Das erforderliche Planfeststellungsverfahren könnte man wohl einreichen, gäbe es da nicht die schlechten Bodenverhältnissen. Pfahlprobebelastungen haben ergeben, dass die Seetonschichten viel mächtiger sind als bisher angenommen. Die Kosten für eine stabile Basis würden explodieren.

Auch muss man auf die Belange der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes Rücksicht nehmen. Die ermittelten Kosten liegen bei etwa 40 Millionen Euro.

Das Planfeststellungsverfahren wird deshalb wahrscheinlich vorerst nicht eingereicht. Wie der Presse zu entnehmen war, wird derzeit nach einer wirtschaftlicheren Lösungen gesucht. Es sollte dabei nicht nur eine wirtschaftlichere; sondern auch eine umweltverträglichere Lösung gefunden werden.

Ideen für eine umweltverträglichere Lösung sind jederzeit herzlich willkommen!
Wir wollen die Planer und Verantwortlichen gern dabei unterstützen, eine anderweitige und umweltgerechte Lösung zu finden.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 3