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Probebohrungen: Ende August 2010 voraussichtlich erste Ergebnisse PDF Drucken E-Mail

Wird die neue Brücke im Schlamm versinken?
Der Untergrund scheint für die geplante Brücke nicht geeignet zu sein. 

Damit die Salzachbrücke auch wirklich sicher steht, sollen Bodenuntersuchungen stattfinden. Diese sollen zeigen, welches Fundament gebaut werden muss. Bislang wird wohl lediglich Wasser und Schlamm zutage gefördert. Der Untergrund scheint sehr instabil zu sein. Dies könnte die Kosten nochmals kräftig in die Höhe schnellen lassen. Genaue Ergebnisse gibt es wohl Ende August, was im unten stehenden Artikel zu lsen ist.

Pressemitteilung des Landratsamtes im Juli 2010 (gelesen auf www.chiemgau24.de)
Zu den genauen Vorbereitungen für die Salzachbrücke im nördlichen Rupertiwinkl gehört neben den Verkehrsuntersuchungen und den naturschutzfachlichen Erhebungen auch die genaue Kenntnis des Untergrundes. Der Untergrund besteht wie viele Bereiche im Salzachtal und Voralpenland aus Seeton und Kiesschichten. Bodenuntersuchungen sollen zeigen, ob man die Brücke mit flachen, im Fachjargon „schwimmenden“ Gründungen auf den Kiesschichten und dem Seeton errichten kann oder ob Tiefgründungen erforderlich sind. Um festzustellen, wie groß die schwimmenden Fundamente zu dimensionieren sind, gehen allen weiteren Planungen so genannte Pfahlprobebohrungen voraus.
In den vergangenen Wochen war hierzu bereits die Fa. Fredrich Spezialtiefbau aus Bremerhaven vor Ort tätig. Die Firma befasst sich seit Jahrzehnten mit solchen Bodenuntersuchungen. Zunächst wurden Probepfähle hergestellt. Es zeigte sich, dass dieses Verfahren trotz bisher guter Erfahrungen in vergleichbaren Böden hier nicht eingesetzt werden kann. Aufgrund bei der Herstellung der Probepfähle gewonnenen Erkenntnisse und um ein optimales Gründungssystem für die neue Brücke zu finden, entschied der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 30. Juni 2010 über die Vergabe eines alternativ zu untersuchenden Verfahrens zur schwimmenden Gründung, zur Herstellung von Teilverdrängungspfählen.
Die Teilverdrängungspfähle werden wiederum durch die Firma Fredrich ausgeführt. Das Rammgerät wird in den nächsten Tagen auf das System umgebaut und die Arbeiten dann fortgesetzt. Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern. Mit den Ergebnissen der Auswertung ist für Ende August zu rechnen.

 Der Artikel von Chiemgau24 als PDF-Datei
 Der Artikel in der Südostbayerischen Rundschau als PDF-Datei